Aktuelles und Termine

„Wachau und Waldviertel“ – Reise des OGV Zapfendorf (14.06. - 18.06.2017)

Nach einjähriger Pause sollte heuer wieder eine Fahrt des OGV Zapfendorf stattfinden. Dem gingen monatelange Planungen unserer Vorsitzenden Klara Ott und ihrem Mann voraus, die sogar vor Ort in Österreich die möglichen Ziele für ein attraktives und abwechslungsreiches Programm erkundeten. Alles war perfekt vorbereitet, und so konnten am Mittwoch, den 14.06., einem strahlend schönen Frühsommertag, 34 Mitglieder und Freunde des Vereins um 7 Uhr mit einem Bus der Firma Schmuck erwartungsfroh nach Österreich aufbrechen.

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Die erste Station war traditionsgemäß ein Zwischenstopp auf der Autobahn, wobei wir mit einem von Klara und Christoph Ott liebevoll zusammengestellten kalten Buffet aus den Tiefen des Busses verwöhnt wurden.

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So gestärkt konnte an Passau vorbei das Donaustädtchen Grein in Strudengau angesteuert werden. Nur den wenigsten von uns war das entzückende kleine Barocktheater mit seinem uralten, hervorragend erhaltenen Inventar ein Begriff, das uns in einer Führung präsentiert wurde.

Weiter ging der Weg zur Wallfahrtskirche „Maria Taferl“. Der zweitgrößte Wallfahrtsort Österreichs thront majestätisch über der Donau und ermöglicht einen weiten Blick in die liebliche Landschaft der Wachau. Wir durften ein von Frau Ott vorher bestelltes Orgelkonzert genießen, an dem unser Wolfgang Reh spontan mitwirkte,  

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und erreichten am frühen Abend endlich unser Quartier, das Hotel „Eisenbock`s Strasser Hof“ im Strassertal nördlich von Krems, wo schöne Zimmer und ein gutes Abendmenü auf uns warteten.  
Der Abend diente dem gegenseitigen Kennenlernen, was bei einigen Gläsern österreichischen Weines auch bestens gelang.
Der folgende Fronleichnamstag war für eine große Wachaurundfahrt  reserviert. Bei strahlendem Sonnenschein  konnten wir zunächst individuell  durch das Städtchen Stein schlendern,

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bevor uns ein Schiffsdampfer aufnahm, mit dem wir die Strecke von Krems nach Spitz zurücklegten. Hier in der „eigentlichen Wachau“ – streng genommen nur das Gebiet entlang der Donau von Krems nach Melk vorbei am Städtchen Dürnstein mit seiner geschichtsträchtigen Burgruine - dominieren Weinberge und liebliche Gärten das Landschaftsbild, wobei die Marille als dominierende Frucht eine wesentliche Rolle spielt.

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Seitdem in den Fünfziger Jahren der Heimatfilm „Mariandl“ die Gegend einem breiten Publikum bekannt gemacht hat, gehört die Wachau zu den „Sehnsuchtsorten“ der Deutschen. Wieder an Land brachte uns der Bus mit Zwischenstopp im Wallfahrtsort „Maria Laach“ – wir ließen es uns nicht nehmen, hier spontan einige fränkische Marienlieder anzustimmen

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– zum kleinen, aber feinen Harmonikamuseum in Loizendorf. Zur dortigen Mittagspause wurden wir mit österreichischer Dorfmusik empfangen, was zu einer fröhlichen und ausgelassenen Stimmung mit Gesangseinlagen führte.

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Wieder im Bus wurde das Stift Melk angesteuert – nach dem Bekanntheitsgrad und von der Bedeutung her sicherlich eines der Highlights der Wachau. Seit dem Jahre 1089 wirken hier ununterbrochen Benediktinermönche nach den Regeln „Ora et labora“ – „bete und arbeite“. Das Stift hoch über einem Felsen an der Donau  ist als eines der schönsten und größten einheitlichen Barockensembles UNESCO Weltkulturerbe und eine der meistbesuchten kunsthistorischen Stätten Österreichs. Auf der Rückfahrt steuerten wir zum Ausklang des Tages ein Heurigenlokal an, wo bei Wein und guter Brotzeit auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam.
Der folgende Tag stand ganz im Zeichen der österreichischen Gartenkultur. Nur den wenigsten von uns war der Ort Schiltern östlich von Krems bekannt, in dem wir fast den gesamten Tag verbringen sollten. Zunächst besuchten wir hier den Schaugarten des gemeinnützigen Vereins „Arche Noah“, dessen Ziel die Erhaltung und Verwendung der Pflanzenvielfalt ist. Die sehr anschaulichen Führungen konnten aber auch den einen oder anderen nützlichen Tip für die Hobbygärtner unter uns geben. 

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Nach einer kleinen  Stärkung aus dem Bus führte uns ein kurzer Spaziergang durch Schiltern zu unserer zweiten Station, den am Ortsende gelegenen „Kittenberger Erlebnisgärten“. Das rollstuhl- und kinderwagengerecht angelegte Areal besteht aus 40 Themengärten unterschiedlichster Art und präsentiert sich unter dem Motto:“Kittenberger Gartengestaltung – unser Stück Paradies auf Erden“.

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Seit rund 30 Jahren hat sich das Team der Kittenberger Gartengestaltung zum Ziel gesetzt, Ideen für einen individuellen Traumgarten zu entwickeln. Sehr beeindruckend waren hier die Vielfalt der Ideen,  die Kreativität in der Umsetzung und die behutsame Aufbereitung für alle Altersgruppen. Letzteres zeigte sich an der auffällig hohen Zahl von Familien mit Kindern, die das Areal bevölkerten. Verweilen und auch einmal die Seele baumeln lassen – das ermöglicht die Anlage in hohem Maße!

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Am Ende des Ausflugstages sollte eine Führung durch das „Weingut Nastl“ stehen. Hier wurden wir zunächst durch den feuchten Kellerstollen geführt, in dem von schwarzem Schimmel überzogene Weinraritäten lagern, bevor uns der Besitzer des Weingutes mit der Situation des regionalen Weinbaus vertraut machte. Im Weingut selbst konnte der Wein verköstigt werden – auch in Form einer Weinprobe – und dazu durfte natürlich eine gute Brotzeit nicht fehlen.

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Ziel des dritten Tages unserer Reise war das den meisten noch wenig bekannte Waldviertel. Bei etwas kühlerem, aber trockenem Wetter fuhren wir durch das noch sehr ursprüngliche Kamptal zum Barockstift Altenburg im Waldviertel, wo uns eine Führung durch die sehenswerten alten Ausgrabungen, die barocke Kirche und die imponierende Stiftsbibliothek begleitete.

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War dieses wenig bekannte barocke Kleinod schon eine „Wundertüte“ für die meisten von uns, so stand das Renaissanceschloss Rosenburg, das wir am Nachmittag aufsuchten, dem in nichts nach. Die wunderschöne, hervorragend erhaltene Anlage präsentiert sich dem Besucher mit Ausstellungen zum den Themen „Esskultur im Mittelalter“ und zur „Falkenjagd“, alles ergänzt durch einen prächtigen Rosengarten.

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Das Schloss selbst enthält eine beeindruckende Fülle von mittelalterlichen Gegenständen aus dem Alltagsleben der adeligen Besitzer, die uns in einer Führung gezeigt wurden. Einer der Höhepunkte der ganzen Fahrt war aber sicherlich der Besuch einer Falknervorführung auf dem Schlossgelände und so manchem Besucher waren die knapp über die Köpfe hinwegsegelnden, gewaltigen Adler sicher etwas unheimlich. Zurück in Strass kehrten wir im Heurigenlokal der Familie Eisenbock ein, bevor der letzte Tag bei einem gemeinsamen „Absacker“ vor dem Hotel endete.

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Der folgende Sonntag stand schon früh im Zeichen der Rückfahrt nach Oberfranken. Wir nahmen Abschied von unserem sehr schönen Quartier in Strass und besuchten bei angenehmem Wetter zunächst ein Rosarium.

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Eine Überraschung hatte unsere Vorsitzende noch für uns parat, denn den „Garten der Geheimnisse“ in Strohheim bei Eferding westlich von Linz kannte wohl keiner von uns.

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Der großartig gelegene Landschaftsgarten mit Blick auf die Alpen präsentierte bekannte und weniger bekannte Blumen in ihrer ganzen Blütenpracht und wird als herrliche Kulisse für Familienfeste und kulturelle Veranstaltungen gebucht.

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Eine letzte Brotzeit an der Strecke, und dann ging es staufrei zurück in die Heimat, unterbrochen nur von der Einkehr in einen fränkischen Gasthof bei Forchheim. Als der Bus um 20:30 die Ortsgrenze von Zapfendorf erreichte, waren alle Teilnehmer voll von unvergesslichen Erinnerungen an eine tolle Fahrt, die von Frau Ott mit großem Zeitaufwand perfekt geplant und durchgeführt wurde. Als kleinen Dank überreichten Frau Reh und Herr Bayer im Namen aller einen Präsentkorb.

Rolf Bayer


Obst- und Gartenbauverein wieder unter bewährter Führung

Zur Jahreshauptversammlung des Obst-und Gartenbauvereins am 25.01. hatten sich an einem eisigen Winterabend in „Jacks Biergarten“ 28 Mitglieder eingefunden, die von der Vorsitzenden Klara Ott herzlich begrüßt wurden.

Nach dem Totengedenken und der Verlesung des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung ließ Frau Ott nochmals die Ereignisse des abgelaufenen Jahres Revue passieren. Das „Herzstück“ des Vereins, die neue Kelteranlage, konnte auf Grund der witterungsbedingt geringeren Obsternte im Jahr 2016 erheblich weniger Pressvorgänge verzeichnen, so dass die Einnahmen niedriger ausfielen, aber immer noch einen deutlichen Gewinn brachten. Entscheidend ist in diesem Zusammenhang das Engagement der Kelterwarte. Umso erfreulicher ist, dass nach dem Rücktritt von Winfried Buckreuß als Kelterwart das bewährte Team um Kilian Amann, Otto Weber und Eustachius Stößel ergänzt werden konnte. Zusammen mit den bewährten Kräften Reinhold Porzner und Nikolaus Jung besteht nun wieder ein schlagkräftiges Team für die kommende Keltersaison.

Der anschließende Kassenbericht durch Kerstin Kohmann verdeutlichte nochmals die gute Vermögenslage des Vereins, die auch als Basis für die umfangreichen Vorträge und Veranstaltungen gesehen werden kann.

Die anstehenden Neuwahlen brachten nur eine Veränderung im Beisitzergremium. Nachdem Anita Morgenroth auf eigenem Wunsch ausgeschieden war und von Frau Ott mit Dank verabschiedet wurde, konnte Liselotte Peter neu ins Gremium gewählt werden. In allen übrigen Ämtern wurden die bisherigen Amtsinhaber ohne Gegenstimmen wiedergewählt, was eine kontinuierliche Weiterarbeit ermöglicht.

Im Anschluss daran stellte Frau Ott das Jahresprogramm für 2017 vor, das als Flyer an die Mitglieder verteilt wurde. Neben einer Reihe von Vorträgen und praxisorientierten Veranstaltungen stehen hierbei besonders die geplante viertägige Fahrt in die Wachau im Juni und die Tagesfahrt ins Würzburger Land im Oktober im Mittelpunkt, für die sich Interessierte jetzt schon anmelden können.

Erneut wurde das Problem eines eigenen Vereinsheims diskutiert. Ein Ausbau des Kelteranwesens oder die Suche nach einem anderen geeigneten Platz – diese Frage wird in den nächsten Jahren zur großen Aufgabe, die möglicherweise auch nur in Zusammenarbeit mit der Gemeinde gelöst werden kann.

Rolf Bayer


Jahresausklang 2015

Für den Obst- und Gartenbauverein Zapfendorf neigt sich mit 2015 ein ereignisreiches Jahr dem Ende entgegen – Grund genug, die vielen Geschehnisse nochmals Revue passieren zu lassen. So hatte die Vorstandschaft unter der Leitung von Klara Ott einen stimmungsvollen Jahresausklang für den 24.11. um 18:00 im Sportlerheim arrangiert. In der gut besuchten Veranstaltung, die von der Zithergruppe Neukirchner Torbergtrio musikalisch untermalt wurde, ging Frau Ott zunächst nochmals auf die verschiedenen Veranstaltungen ein und präsentierte hierzu Bilder mit Hilfe einer Powerpoint Präsentation.

Eine zentrale Rolle für den Erfolg des Vereins spielt sicher die neue Kelteranlage, die ohne den unermüdlichen Einsatz der drei Kelterwarte Winfried Buckreus, Nikolaus Jung und Reinhold Porzner nicht denkbar wäre. Frau Ott würdigte nochmals ausdrücklich deren Leistung und überreichte jedem einen Geschenkkorb.

Kellerwarte

 

In der nun folgenden Ehrung langjähriger Mitglieder wurden alle mit einer Urkunde und einem Präsent bedacht.

Im Einzelnen wurden geehrt:
- Für 25 Jahre Mitgliedschaft: Sigrid Leisgang, Ulrike Bayer, Helmut Christian
- Für 40 Jahre Mitgliedschaft: Hermine Beck, Anton Schreiber
- Für 60 Jahre Mitgliedschaft: Josef Kropp
- Für 70 Jahre Mitgliedschaft: Gunda Schaller
Herr Kropp und Frau Schaller wurden von Frau Ott mit der Ehrennadel am Bande ausgezeichnet.

 

Ehrungen

Gunda Schaller

 

Das außergewöhnliche Ereignis einer siebzigjährigen Mitgliedschaft wurde von der Vorsitzenden nochmals besonders gewürdigt. In einem kurzen Vortrag stellte Frau Schaller anschließend ihre persönliche Geschichte dar. Nach dem Krieg und dem Tod ihres Vaters wurde sie von der Mutter als junges Mädchen in dem wieder gegründeten Obst- und Gartenbauverein angemeldet. In einer kurzen Zeitreise führte die Jubilarin praktisch durch die gesamte Nachkriegsgeschichte des Vereins, den sie von 1966-2003 ununterbrochen in der Vorstandschaft mitprägte. „Mein Obst- und Gartenbauverein ist mir heilig“ – dieser Satz am Ende ihrer Ausführungen brachte die starke Verbundenheit nochmals auf den Punkt. Alle Anwesenden brachten ihren Dank und ihre Anerkennung mit einem lange anhaltenden stehenden Applaus zum Ausdruck. 

Mit einem Lichtbildervortrag über die Reise des OGVs nach Meran im Juni 2015, die alle Teilnehmer nochmals an vier wunderschöne Tage in Südtirol denken ließ, beschloss die Vorsitzende den Jahresrückblick.

Am Ende des sehr gelungenen Abends wurden alle Anwesenden noch mit einem kostenlosen Honigpräsent bedacht.  

Rolf Bayer 


Der OGV zu Gast beim Imkerverein Zapfendorf

Heiß war es, sehr heiß, als sich Mitglieder und Gäste des Obst- und Gartenbauvereins am Freitag, den 3. Juli aufmachten um den Lehrbienenstand des neugegründeten Imkervereins Zapfendorf am Biotop zu besuchen. Nach der Begrüßung durch den Vorstand Harald Lokotsch, der die jüngste Entstehungsgeschichte des Imkervereins Revue passieren ließ, tauchten wir mit einem lebendigen Vortrag von Hans Dillig ein in die "Wunderwelt der Bienen".

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Der Imkermeister zeigte Erwachsenen und Kindern ein Bienenvolk hinter einer Glasscheibe, erklärte das Schwarmverhalten und ließ die ungefährlichen Drohnen in die Hand nehmen. Anschaulich erzählte er von der Aufgabe der Königin und den Arbeitsgebieten der Bienen (sammeln, putzen, säubern, bauen und füttern). Frisch geschleudeter Honig wurde verkostet und viele Fragen der Neulinge geduldig beantwortet. 

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Die engagierten Jungimker übernahmen anschließend die Bewirtung der Gäste mit Getränken, Steaks und Bratwürsten, so dass der informative Nachmittag mit einem gemütlichen Zusammensein trotz der Sommerhitze ausklang.

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Für diese gelungene Veranstaltung bedankte sich die Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins mit einem Gutschein für bienenfreundliche Blühstauden und wünschte weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit dem Imkerverein.

Klara Ott 


Fahrt nach Südtirol des OGV Zapfendorf e.V. (04.06. - 07.06.2015)

„Wenn ich Worte schreiben will, so stehen mir immer Bilder vor dem Auge", schrieb schon Goethe 1786, überwältigt von den Eindrücken nach der Überquerung des Brenners auf seiner Reise nach Italien. Einst wie jetzt zieht die sonnenverwöhnte Alpensüdseite mit ihren grandiosen Bergen, ihrer alten Kultur und dem unverkennbaren „Hauch des Südens" die Besucher in ihren Bann.

 

So reifte schon im Winter der Plan für eine Busfahrt des Obst- und Gartenbauvereins Zapfendorf nach Südtirol. Unsere rührige Vorsitzende Klara Ott hatte viel Zeit und Mühe in die Planung und Organisation der Fahrt gesteckt, und so konnten am 04. Juni, einem strahlend schönen Frühsommertag, 26 Mitglieder und Freunde des Vereins mit einem Bus der Firma Schmuck erwartungsfroh nach Süden aufbrechen. Von Anfang an herrschte eine gute Stimmung in der sehr harmonischen Truppe, die auch ein einstündiger Stau auf der Autobahn (Kontrollen für den G7-Gipfel) nicht zerstören konnte. Über den Fernpass und den Reschenpass führte unser Weg zu dem malerisch gelegenen Stausee mit dem versunkenen Turm, wo wir von der um unser leibliches Wohl rührend besorgten Vorsitzenden mit einem regelrechten „Kalten Buffet" aus den Tiefen des Busses versorgt wurden.

 

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07 OGV-Pause

 

Gut gestärkt fuhren wir durch den oberen Vinschgau zur Churburg bei Schluderns, wo uns die besterhaltene Burg Südtirols aus dem 13. Jahrhundert erwartete. Eine vorbestellte Fremdenführerin machte uns mit der opulent ausgestatteten Renaissanceloggia vertraut und zeigte uns auch das Prunkstück der Burg, die größte Rüstkammer Europas in Privatbesitz.

 

08 Churburg

 

09 Churburg

 

10 Churburg

 

Um 18:30 erreichten wir dann endlich unser Quartier, das „Hotel am Fels" in Katharinenberg/Schnalstal, wo schöne Zimmer und ein Südtiroler Abendessen auf uns warteten. Der Abend diente dem gegenseitigen Kennenlernen, was bei einigen Gläsern Südtiroler Weines auch bestens gelang.

 

12 Katharinenberg

 

Der Vormittag des nächsten Tages war für das Schnalstal und seine Sehenswürdigkeiten reserviert. Bei herrlichem Wetter machte uns eine gebuchte Führerin mit der bäuerlichen Kultur und dem religiösen Leben im Tal und seinen Ortschaften Katharinenberg (Kirche und Friedhof) und Karthaus (ehemaliges Karthäuserkloster) vertraut. Auf der Weiterfahrt thronten die Dreitausender des Ötztals über dem Talende, wo 1991 am Similaungletscher die Weltsensation einer mehr als 5000 Jahre alten Leiche gefunden wurde. „Ötzi", so wurde der Ursüdtiroler bald genannt, ist heute in einem eigenen Museum in Bozen zu besichtigen.

 

11 Katharinenberg

 

02 Karthaus

 

Zurück im Hotel wurde ein Mittagessen eingenommen, bevor wir zur alten Kurstadt Meran aufbrachen. Bei großer Hitze bot ein Bummel durch die schattigen Laubengänge die Möglichkeit zum Einkaufen, andere suchten Abkühlung bei einem großen Eisbecher, bevor einer der Höhepunkte unserer Reise auf dem Programm stand: der Besuch der „Trauttmansdorfer Gärten" am Stadtrand von Meran. Schon die österreichische Kaiserin Sisi hielt sich im 19. Jahrhundert mehrmals in dem herrlich gelegenen Schloss auf. 2001 wurde der wunderschöne botanische Garten eröffnet und ständig erweitert. Heute erstreckt er sich über eine Fläche von 12 Hektar wie ein natürliches Amphitheater über einen Berghang. In über 80 Gartenlandschaften gedeihen verschiedenste Pflanzen und Bäume aus aller Welt. Themengärten, Künstlerpavillons und die Ausblicke auf die umliegende Bergwelt erzeugen eine fast magische Stimmung, von der jährlich 400 000 Besucher angezogen werden. 2013 wurden die Trauttmansdorfer Gärten in Kanada zum „Internationalen Garten des Jahres" gewählt. Auf der Seebühne konnten wir bei Live-Musik und einem mediterranen Buffet bis weit in den Abend hinein die herrliche Stimmung genießen, bevor die Fahrt zurück ins Schnalstal führte, wo auf der Terrasse bei einem „Absacker" das Gesehene noch einmal verarbeitet werden konnte.

 

19 Trautmannsdorf

 

13 Urbaum    04 Olivenbaum

 

17 Trautmannsdorf

 

20 Adam-Eva

 

06 Trautmannsdorf Pfau

 

14 Impressionen

 

16 Impressionen

 

15 Impressionen 

Ziel des dritten Tages unserer Reise war die grandiose Bergwelt der Dolomiten. Seit 2009 Weltnaturerbe der UNESCO sind die Dolomiten heute eine der schönsten und von Skifahrern, Wanderern, Bergsteigern und Motorradfahrern gleichermaßen begehrte Region der Alpen. Über das Grödnertal führte unsere Fahrt zum Sellajoch, wo sich atemberaubende Ausblicke auf die Kalksteintürme von Sella, Schlern und Langkofel boten. Um 1800 erklärte der Geologe Dolomieu als erster die versteinerten Muscheln auf den Bergen damit, dass hier einst der Boden eines Meeres war. Heute trägt die Gebirgsgruppe den Namen des Forschers. Leider zogen um die Mittagszeit Gewitter auf, so dass wir die vorgeschriebene Pause nicht am malerischen Karersee, sondern im Bus am Parkplatz verbringen mussten. Gerne hätten wir auf dem Hochplateau der Wallfahrtskirche Maria Weißenstein, den glühenden Sonnenuntergang am Rosengarten, dem mythischen Sagenreich des Zwergenkönigs Laurin, erlebt, so blieben uns nur Blitz und Donner und eine kurze Visite in der Wallfahrtskirche. 

 

22 Sellajoch

 

23 Weissenstein

 

Zielsicher näherte sich unser Tagesausflug nun seiner letzten Station, dem Weinstädtchen Kaltern, eingebettet in die Weinlandschaft des Überetsch. Nach einem kurzen Stadtbummel und der Besichtigung einer Weinkellerei nahmen wir in Kaltern ein Abendessen ein. Unser Busfahrer chauffierte uns danach sicher zurück ins Schnalstal.

 

26 Kaltern

 

25 Kaltern

 

24 Kaltern

 

Der folgende Sonntag stand schon früh ganz im Zeichen der Rückfahrt nach Oberfranken. Wir nahmen Abschied von unserem sehr schönen Quartier im Schnalstal und fuhren bei herrlichem Wetter zunächst nach Brixen, wo wir gerade noch pünktlich zum Höhepunkt des Fronleichnamsgottesdienstes auf dem Domplatz eintrafen. Ein letztes Eis in Italien, und dann ging es staufrei zurück in die Heimat, unterbrochen nur von einem Picknick an der Autobahn und der Einkehr in einen fränkischen Gasthof bei Hirschaid.

 

28 Brixen

 

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30 Brixen

 

31 Impressionen

 

Als der Bus um 21:00 die Ortsgrenze von Zapfendorf erreichte, waren alle Teilnehmer voll von unvergesslichen Erinnerungen an eine tolle Fahrt, die nicht zuletzt dank der akribischen Planung durch Frau Ott zu einem vollen Erfolg wurde.

 

Rolf Bayer 

 

Meran 1

 

 


Wir wünschen allen Mitgliedern frohe Osterfeiertage 

Osterbrunnen 2015

 


Jahreshauptversammlung

Die Vorstandschaft lädt herzlich ein zur Jahreshauptversammlung am

Freitag, den 30.01.2015
um 18:00 Uhr im neuen Pfarrheim in Zapfendorf

Auf Euer Kommen freut sich
die Vorstandschaft 


Jahresausklang 2014

Die Vorstandschaft lädt alle unsere Mitglieder und interessierte Gäste herzlich ein zu einem gemütlichen Beisammensein am

Dienstag, den 25.11.2014
um 18:00 Uhr im Sportheim Zapfendorf

um gemeinsam das Gartenjahr mit einem Jahresrückblick in Bildern zu beschließen. Neben der Ehrung langjähriger Mitglieder werden wir auch wieder musikalisch und kulinarisch verwöhnt!

Auf Euer Kommen freut sich
die Vorstandschaft 


Herbstausflug nach Dettelbach – 18. Oktober 2014

Bei strahlend schönem Wetter machte der Obst- und Gartenbauverein Zapfendorf am Samstag, den 18.10.2014 seinen Herbstausflug mit dem Bus der Firma Schmuck ins unterfränkische Weinland nach Dettelbach. Die Fahrt führte durch den zauberhaft verfärbten Steigerwald in das unterfränkische Städtchen Dettelbach als erstes Ziel der Reise, wo uns eine Gästeführerin erwartete. Der erste Anlaufpunkt war das historische Rathaus, in dem die Gruppe mit der Geschichte der Weinstadt Dettelbach vertraut gemacht wurde. Die spätsommerlich anmutenden Temperaturen und der strahlend blaue Himmel verlockten natürlich dazu, die engen Gemäuer des Städtchens schnell in Richtung der Weinberge zu verlassen, die – nach einer ungewöhnlich frühen Ernte weitgehend leer von Trauben – mit ihrem weiten Blick ins Weinland und der beginnenden Blattverfärbung trotzdem einen besonderen Zauber verbreiteten. In der Weinbergsbegehung wurden wir von unserer kundigen Führerin zunächst mit den verschiedenen Rebsorten und den örtlichen Besonderheiten vertraut gemacht, ehe es sich die Zapfendorfer Besucher in einer Weinbergshütte mit offener Veranda bei einer deftigen Winzerbrotzeit und kühlem Frankenwein so richtig gut gehen lassen und an den Weinstöcken auch noch einige übrig gebliebene süße Trauben naschen konnten. Der Weg hinab ins Städtchen bot in einem Stadtcafe die Gelegenheit zum Kauf von Muskazinen, einem speziellen Wallfahrergebäck der Stadt Dettelbach. Bevor der Bus am Weingut Apfelbacher startete, wurde noch die eine oder andere Flasche als Mitbringsel erworben.
Weiter gings nach Prichsenstadt , wo eine Nachtwächterführung die Zapfendorfer Besucher mit den Schönheiten des verträumten fränkischen Städtchens vertraut machte, ehe der wunderschöne Ausflug im Gasthof „Zum Storchen" seinen Abschluss fand. 
Typisch für die von der Vorsitzenden Klara Ott mit großer Sorgfalt organisierte Fahrt war, dass selbst der Zeitplan für die Rückfahrt perfekt eingehalten wurde und der Bus der Firma Schmuck pünktlich um 21.00 das Ortsschild von Zapfendorf passierte.

Rolf Bayer